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Eine kleine Kulturgeschichte der Engel


Kursnummer E211-73-03
Beginn Mi., 03.02.2021, 18:00 - 20:00 Uhr
Kursgebühr 6,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Richard Köchling
Kursort
Status:
Anmeldung möglich
Große Werke der christlichen Kunst

In diesem Jahr wird die Reihe "Christliche Kunst" fortgesetzt mit Schwerpunkt auf der eigehenden Betrachtung weniger, einzelner Bilder, die man zu den "Ikonen" der abendländischen Kunst zählen kann. Den Anfang macht allerdings ein Überblick über die bildhafte Wiedergabe des Engelmotivs unter Einbeziehung der Frage, wo die Vorstellung von geflügelten Wesen ihren Ursprung hatte und wie sie sich aus den verschiedenen antiken Religionen und Kulturkreisen heraus in die Religiösität von Judentum, Christentum und auch Islam entwickelt hat.
Der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald wird mit seiner ganz außergewöhnlichen Darstellungsweise und seiner Vielgestaltigkeit im April vorgestellt. Die Kunstgeschichte bewertet ihn als das bedeutendste Werk der spätmittelalterlichen, abendländischen Malerei.
Lucas Cranach der Ältere, Zeitgenosse Albrecht Dürers, Maler der gerade aufbrechenden Reformation, übersetzt mit seinem Tafelbild "Gesetz und Gnade" die reformatorische Kernformel "sola gratia - allein aus Gnade" in ein symbolträchtiges Predigtbild. Diese reformatorische Perspektive wird in der Juniveransatltung im 2. Teil mit Chagalls Bild "Der Schmerzensmann von Witebsk" eine in der jüdischen Tradition wurzelnde Vision gegenübergestellt.
Im August steht wider ein Altar im Zentrum der Betrachtung, der Genter-Altar der Gebrüder van Eyck. Dieses Monumentalwerk niederländischer Malerei aus der St. Bavo Kathedrale in Brügge, das gerade einer großen Restauration unterzogen worden ist, reflektiert in vielgestaltigen Details mit dem zentralen Motiv der "Anbetung des Lammes" katholische Gläubigkeit vor der Reformation.

Ein weiteres Altarbild, das des niederländischen Malers Hans Memling, wird im Oktober vorgestellt.Es schildert in einem sehr detailreichen Simultanbild, vergleichbar einem modernen Wimmelbild, „Die sieben Freuden Marias“, so auch der Titel der großen Tafel. Die erste der sieben Freuden ist die Verkündigung des Herrn. In besonders anmutender Weise hat Fra Filippo Lippi sich dieses Sujet angenommen. Dieses Hochwerk der frühen italienischen Renaissance, auch hier mit zahlreichen Symbolen versehen, führt uns in den hortus conclusus, den verschlossenen Garten, eines der vielen Mariensymbole,und nimmt uns als Betrachter mit in das Geschehen hinein.
Zwei Retablen (Altarbilder) flämischer Renaissance-Künstler führen uns zum weihnachtlichen Thema "Christi Geburt". Der Portinari-Altar des Hugo van der Goes und der Dreikönigsaltar (Columba-Altar), eines der Hauptwerke des Jan van der Weyden. Mit diesem letzten dreiflügeligen Altarbild schließen wir den Kreis der Betrachtungen insofern "heimatnah" ab, als dieser Altar einst in der Marienkapelle von St. Columba in Köln gestanden hat.

E211-73-03: 03.02.2021 Eine kleine Kulturgeschichte der Engel
E211-73-04: 07.04.2021 Matthias Grünewald, Der Isenheimer Altar, 1512-1516
E212-73-05: 02.06.2021 Lucas Cranach, Gesetz und Gnade, 1529 Marc Chagall, Der Schmerzensmann aus Witebsk/ Weiße Kreuzigung, 1938
E212-73-06: 04.08.2021 Jan und Hubert van Eyck, Der Genter Altar,1432
E213-73-07: 06.10.2021 Hans Memling, Die sieben Freuden Marias, 1480 und
Fra Filippo Lippi, Verkündigung Mariae, 1443/45
E213-73-08: 01.12.2021 Hugo van der Goes, Portinari-Triptychon, 1477 und
Rogier van der Weyden, Dreikönigsaltar (Columba-Altar), 1455


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Wenige freie PlätzeWenige freie Plätze
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Kurs ausgefallenKurs ausgefallen
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Datum
03.02.2021
Uhrzeit
18:00 - 20:00 Uhr
Ort
Peter-Beier-Platz 4 (ehemals Schenkelstraße), Vortragsraum neben der Christuskirche


Familien- und Erwachsenenbildungsstätte im Haus der Evangelischen Gemeinde
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