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Kinder

Liebe Kinder,

willkommen auf unserer brandneuen grünen Kinderseite. Hier findet Ihr tolle Mitmachaktionen und Informationen rund um das Thema Garten und Natur. Mauli, unser freundlicher Maulwurf aus dem Ostgarten, ist natürlich immer mit dabei!

Viel Spaß!!!!!


Kinderseite "Sommer"

Liebe Kinder,

diesmal geht's bei uns um die Holunderbeere. Wie sie aussieht und wie Ihr aus der Beere leckeren Saft und Punsch machen könnt und noch weitere tolle DIY-Basteltipps erfahrt ihr, wenn Ihr auf das Bild klickt.

Wir wünschen Euch viiiiel Spaß beim Nachmachen!


Danke, liebe Clara, für dieses tolle Bild von Mauli!


Ausmalbild-Aktion

 

Hi, ich bin Mauli!

Mit meinen Freunden pflege ich den Buddelgarten, aber ich bin noch ziemlich blass. Habt Ihr keine Lust mir etwas Farbe zu verpassen?
Malt mich aus und schickt das fertige Bild per Mail

an die Familien- und Erwachsenenbildungsstätte

oder per Post an:       

Ev. Familien- und Erwachsenenbildungsstätte

Wilhelm-Wester-Weg 1a

52349 Düren

 

Jede Einsendung wird mit einem Tütchen Sonnenblumensamen belohnt.

EINSENDESCHLUSS ist der 26.05.2021

Dann könnt Ihr auch gleich an unserem Bastel-Tipp und Sonnenblumen-Wettbewerb teilnehmen!


Euer Mauli


Sonnenblumen-Wettbewerb

Mach mit und gewinne eine tolle Überraschung!


Eine Kindergeschichte

 

Maulwurf Mauli, die Tiere, die Kinder und der Ostgarten

eine Geschichte, aufgeschrieben von Doris Breuer

 

Am Rande der kleinen Stadt gab es einen wunderschönen Garten, indem sich alle Pflanzen und Tiere wohl fühlten. Im Sommer war es besonders schön, wenn große schwarze Kirschen am Baum hingen, die Johannisbeeren rot zwischen den Blättern hervorlugten und Gemüse prächtig in den Beeten gedieh. Mauli der kleine Maulwurf war der Gärtner des Gartens und er sorgte mit seinen großen Händen unermüdlich dafür, dass der Garten zu jeder Jahreszeit bestens gepflegt war.

Abends, wenn die Sonne hinter den Häusern verschwunden war, saß er gerne auf seinem Maulwurfshügel und genoss seinen Garten. Viele Freunde kamen dann gerne vorbei, um mit ihm zu plaudern. Igelchen Picksi brachte ihre Kleinen mit, die um den Hügel tollten und lauter Unsinn machten. Im warmen Abendwind schaukelte der Schmetterling um die Blüten und erzählte von seinen Abenteuern. Die kleine grüne Raupe hatte sich neben Mauli zusammen gerollt und lauschte gebannt den spannenden Geschichten. Die dicke Kreuzspinne baute an einem großen Netz und wartete auf unvorsichtige Mücken und Fliegen. Oft kam noch das Eichhörnchen vorbei. Meistens quengelten dann die kleinen Igelchen solange, bis das Eichhörnchen sie in seinem buschigen Schwanz wie in einem kuscheligen Netz ein Nickerchen machen ließ. Und so ließen alle gemeinsam den Tag ausklingen, bis die Amsel hoch oben auf dem Efeubaum ihr Abendlied sang und Mond und Sterne den Garten in silbernes Licht tauchten. In der Dämmerung erschien meistens  für ein paar Minuten Ringelchen, der dicke Regenwurm, um noch ein bisschen zu plaudern, bevor sich alle in ihre Nester, Höhlen, Gänge oder Ritzen und Spalten zur Nachtruhe zurückzogen.

Und so lebten alle in Frieden und mit vielen Freuden. Und wenn sie nicht gestorben sind….. Nein! Stopp! Leider nicht…

An einem milden Frühlingsabend, die Mirabellenbäume standen in voller Blüte und verströmten ihren süßen Duft, hörte man plötzlich ein leises, aber durchdringendes Weinen und Schluchzen. Verstört sammelten sich die Tiere und schnell war klar, es kam aus dem Maulwurfhügel. „Mauli, bist Du das?“ „Warum weinst Du denn so?“ „Komm raus und erzähle uns was  so schreckliches passiert ist?“ „Komm, wir sind doch Freunde!“

Schließlich steckte Mauli den Kopf aus seinem Hügel. Dicke Tränen kullerten über seine Wangen. „Huuu! Es ist so schlimm! …...Hehehe, jetzt ist alles vorbei! ….Huuuu!!“

„Aber Mauli, was ist denn so schlimm? Komm raus und erzähl uns was los ist!“ Ganz aufgeregt flatterte der kleine Schmetterling über seinem Freund. Inzwischen standen auch ihm die Tränen in den Augen und er musste heftig schlucken.

Nach langem guten Zureden kam Mauli schließlich ganz aus seinem Gang. Die Tränen waren versiegt, aber er schniefte noch heftig. Jetzt sahen die Freunde auch, was passiert war. Seine rechte Pfote war dick bandagiert. „Du meine Güte!“ Was hast Du mit Deiner Pfote gemacht?“ „Tut es sehr weh?“ Aufgeregt drängten sich die Freunde um Mauli und sprachen alle durcheinander. Schließlich kam Mauli zu Wort. „Der Fuchs hat mich erwischt. Wir haben gekämpft. Und als ich ihm mit den Pfoten auf die Nase gehauen habe, hat er meine rechte Pfote erwischt und noch schnell zugebissen, bevor er mit blutiger Nase abgehauen ist. Und darum weine ich jetzt. Meine Pfote ist so kaputt, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Was soll jetzt nur aus meinem Garten werden? Huuuuuuu!!“ Und schon wieder kullerten die Tränen.

Entsetzt schauten sich die Freunde an. Der Garten war doch ihre Heimat, ihr Zuhause. Und Mauli so leiden zu sehen und die Aussicht den Garten zu verlieren war auch für die Tiere zu viel. Bleich und bedrückt saßen sie um den Maulwurfshügel herum und es war mucksmäuschenstill.

„Ich hab`s!“ rief Picksi. „Wir helfen Dir. Das schaffen wir schon!“ „Genau. So machen wir das!“ „Das bisschen Gartenarbeit!“ Morgen geht es los!“ Und so endete ein trauriger Abend doch noch mit viel Hoffnung.

Picksi und seine kleinen Igelkinder legten gleich am nächsten Morgen los. Aber schon bald hatten die Igelchen keine Lust mehr, sondern machten das, was sie am besten konnten – Unsinn. Picksi hatte große Mühe die Rasselbande im Blick zu behalten, denn dauernd lief jeder in eine andere Richtung. Da musste der Mohn gerettet werden, dort futterten sie die Johannisbeeren, und zum Schluss war die ganze Petersilie flach getreten.  Am Abend, als sich alle Freunde wieder trafen, hatte Picksi nichts geschafft, im Gegenteil, die Kinder hatten ein riesiges Durcheinander gemacht.  „Mach dir nichts draus.“, meinte die Raupe. „Du hast dir so viel Mühe gemacht. Mach einfach das, was du am besten kannst, Schädlinge in Schach halten.“ Und mit einem Augenzwinkern „ Und deine Rasselbande!  Morgen versuche ich es.“

Am nächsten Morgen ließ die Raupe sich beim ersten Sonnenstrahl schon von ihrem Blatt an einem dünnen Faden zu Boden gleiten. „Erst einmal eine kleine Inspektion“, dachte sie und machte sich auf den Weg. Doch schon nach wenigen Zentimeter kam sie an einem besonders leckeren Blatt vorbei. „Oh, lecker! Erst einmal ein bisschen stärken“ und schon knabberte sie genüsslich. Dann noch ein Blümchen... eine Möhre... eine Kirsche... eine Johannisbeere... einen Löwenzahn... ein bisschen Giersch... drei Grashalme... und noch zwei Blätter. Am Abend war die Raupe zwar kugelrund und satt, aber die Gartenarbeit hatte sie vor lauter Schlemmerei vergessen. Oh je. Sie schämte sich, rollte sich unter einem Blatt zusammen und versuchte unsichtbar zu sein. Was mussten jetzt die Freunde von ihr denken?

„Ach was, mach Dir nichts draus“ tröstete sie der Schmetterling. „Das ist nun mal Deine Natur. Morgen mache ich mich an die Arbeit.“

Der warme Wind strich sanft durch den Garten, als der Schmetterling am späten Vormittag seine bunten Flügel ausbreitete und seinen Rundflug begann. Er flatterte von Blüte zu Blüte und naschte mit seinem langen Rüssel den Nektar. Manchmal saß er auch nur ganz still da und ließ sich von der Sonne wärmen. Dann klappte er die Flügel auf und zu, hörte dem Summen der Bienen  und dem Zwitschern der Vögel zu und träumte. So verging der Tag und als die Freunde sich am Abend trafen, da hatte er zwar keine Arbeit verrichtet, aber er konnte von seinen Träumen erzählen.

„Ok“, sagte die Spinne, „dann bin ich wohl jetzt an der Reihe.“

Kaum war die Sonne aufgegangen, rieb die Spinne sich den Schlaf aus den Augen und begann damit riesige Netze zu spinnen, zwischen dem Mirabellenbaum und dem Johannisbeerstrauch, im Kirschbaum, um den Rhabarber herum, hinter dem Kompost, am Hochbeet, über der Kräuterspirale, sogar zwischen den Grashalmen entstanden kleine Netze.

Als am Abend die Sonne unterging glitzerte der ganze Garten silbern im Abendlicht und sah ganz verwunschen aus. Mauli und seine Freunde sahen sich staunend um und fühlten sich wie in einem Zauberland. „Wunderschön!“, flüsterte Mauli. „So schön kann ich es gar nicht träumen“, meinte der Schmetterling. Selbst die kleinen Igelchen saßen ganz still. „Sind wir jetzt verzaubert?“, fragten sie leise. „Nein, das hat alles die Spinne gemacht“, antwortete Mauli.

Schließlich meinte Ringelchen der Regenwurm: „Ja, der Garten ist jetzt traumhaft schön, aber Gartenarbeit ist das glaub ich nicht.“ Alle gingen schlafen und in dieser Nacht träumten sie vom verzauberten silbernen Garten im Mondenlicht.

Als die Sonne am nächsten Tag die Erde genügend erwärmt hatte, begann der dicke Wurm mit der Gartenarbeit. Er liebte es im Boden zu graben. Lange Gänge in denen Regenwasser versickern konnte waren seine Spezialität. Gekonnt schlängelte er sich um die Wurzeln der Pflanzen und versorgte sie mit Humus. Ab und zu zog er ein trockenes Blättchen in seinen Gang zum knabbern. Am Abend hatte er den Boden im ganzen Garten gelockert. Stolz schlängelte er sich zum Maulwurfhügel und streckte den Kopf heraus. Puh, war er müde. Mauli und seine Freunde lobten ihn sehr für seine fleißige Arbeit. Jetzt war wenigstens der Boden unter der Erde schön locker.

„Prima gemacht“, sagte das Eichhörnchen, „und morgen kümmere ich mich um den Rest.“

Das Eichhörnchen reckte und streckte sich in seinem Kobel. Ach, war der Traum von einem umsorgten Garten schön! Er rieb sich den Schlaf aus den Augen und schaute von seinem Baum in den Garten. Ach ja, jetzt fiel es ihm wieder ein. Heute war er mit der Gartenarbeit an der Reihe. Aber erst einmal frühstücken. Munter sauste er den Baumstamm hinunter und begann zwischen den Wurzeln zu graben. Die Erde flog in alle Richtungen so eifrig grub er den Boden auf. Doch so tief er auch grub, keine einzige Nuss war zu finden. Verflixt! Da hatte er doch schon wieder das Versteck vergessen. Nachdenklich kratzte er sich am Kopf. Natürlich, im Kompost hatte er sie vergraben, und schon flog der Kompost in hohem Bogen aus der Kiste. Gemüsereste, Grassoden, Strohreste, verwelkte Blumen, morsche Äste, alles  lag in einem heillosen Durcheinander im Garten. Nur Nüsse fanden sich nicht. Es folgten Löcher zwischen den Karotten, im Blumenbeet, am Teich, hinter dem Schuppen, neben dem Weg und in der Wiese. Erst im allerletzten Loch unter dem Holunderstrauch fand er endlich die vergrabenen Nüsse und Eicheln. Er war so froh! Doch als er sich umschaute, folgte der Schock. Der Garten glich einer Kraterlandschaft. Überall waren Löcher und Blumen, Gemüse und Erde lagen wild umher. Was sollte er jetzt nur tun?

Er packte seine Nüsse ein und hüpfte zum Maulwurfhügel, wo seine Freunde schon warteten, allerdings mit ziemlich entsetzter Miene. Verlegen drückte das Eichhörnchen jedem eine dicke Nuss in die Pfoten. „Entschuldigung“, murmelte er jedes mal. „Ich glaube, da war ich wohl zu übereifrig.“ Kaum wagte er es, seinen Freunden in die Augen zu schauen. „Ich denke, Mauli können wir nicht ersetzen. Jeder kann etwas anderes gut, aber gärtnern gehört nicht dazu“, fasste Picksi zusammen was alle dachten.

Traurig schauten sie sich an. Dem Schmetterling kullerten als Erstem dicke Tränen über die Wangen, auch das Eichhörnchen hatte schon feuchte Augen und Mauli schluchzte erst leise und dann immer lauter, Schließlich weinten und jammerten alle Freunde.

Aber dann öffnete sich das Törchen und die Kinder kamen: Clara, Luisa, Jakob, Saskia, Katharina, Leo und Mathis stürmten in den Garten. Sie setzten sich zu den Freunden und nahmen sie tröstend in die Arme: „Aber ihr habt doch uns! Wir sind die Buddelbande, wir machen das! Das ist unser Garten und das bleibt er auch.“

Wie groß war die Freude. Und die Tiere und die Kinder saßen noch lange unter dem Kirschbaum und sangen ihr Lied:

"Wir sind die Buddelbande

sind bekannt im Lande

und wir buddeln in der Erde,

dass es werde

 

ziehen lange Reihen

säen Samenpillen

gießen an

und dann?

 

Warten, warten, warten!

 

Warten auf Sonnenschein

auch Regen der muss sein

dann wachsen die Tomaten und Kartoffeln,

 

Wollen nicht mehr warten

wollen endlich starten

gehen in den Garten….

 

3 – 2 – 1

Looooos"

 

Und so gedeiht der Garten am Rande der kleinen Stadt und alle sind glücklich und zufrieden.

 

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